Keynote – mobile präsentieren

Die Gelegenheit zum öffentlichen Zeigen eigener Präsentationen sind für mich gering. Doch jetzt habe ich erneut in einem Gespräch „ganz theoretisch“ erklärt, wie ich mit kleinem Handgepäck – nur iPhone und iPad – zu Veranstaltungen reisen würde. Warum sollte ich das nicht einmal aufschreiben und zur Diskussion stellen? Gefragt, getan!

Erstellen

Das was PowerPoint in der Windows-Welt ist und was bei Google schlicht Präsentation heißt, ist bei Apple Keynote. Für neue iOS-Geräte gehört die App Keynote zum kostenlosen Lieferumfang. Was liegt also für den Apple-Fan näher, als sich diese App einmal anzusehen. Man kann damit, wie von Windows oder Google gewohnt, sehr schnell Präsentationen mit Folien im Format Standard (=4:3) oder Breitband (=16:9) erstellen. Dabei kann aus jeweils 30 verschiedenen Vorlagen gewählt werden.

Von den vielen denkbaren Möglichkeiten zur Gestaltung einer Präsentation, halte ich nicht viel. So war ich bisher immer mit den wenigen von Google Drive Präsention gegebenen Möglichkeiten zufrieden und spare mir an dieser Stelle einen Vergleich der drei Apps – zumal es z.Z. von Google noch keine Einzel-App Präsentieren gibt.

Jetzt erstellt man diese Präsentationen in der Regel nicht ohne Kontaktaufnahme mit Teammitgliedern, d.h. man sucht nach einer Möglichkeit zur Freigabe seines Entwurfes. Von Apple ist der Weg über die iCloud vorgesehen, denn man kann die Präsentation dort direkt aus der App Keynote zum Lesen oder Bearbeiten freigeben.

Vorführen

Ob man die eigentliche Präsentation mit dem iPhone, dem iPad Mini oder dem iPad vornimmt, ist sicher Geschmackssache. Ich favorisiere allerdings das große iPad, denn damit hat man eine gut einsehbare Größe. Die Geräte lassen sich über einen passenden Adapter an einen Beamer oder einen TV anschließen. Nutzt man zusätzlich die Box Apple TV, kann man sich mit dem iPad frei im Raum bewegen und bei Bedarf auch andere iOS-Geräte zur Präsentation freigeben. Dazu ist allerdings zwingend ein WLAN erforderlich, das man sich ggf. auch mit dem eigenen iPhone über einen persönlichen Hotspot bereitstellen kann.

Sorry, kleiner Fehler: Richtig ist Herbst 2013
.

Sehr angenehm ist es übrigens, wenn man mit iPhone und iPad arbeitet und dabei das iPhone als Fernbedienung nutzt. Dazu genügt es, dass iPad und iPhone im selben WLAN eingeloggt sind und auf beiden die App Keynote gestartet ist. Vom iPhone kann man Keynote Remote wählen, sich mit dem iPad verbinden und die gewünschte Präsentation starten. Sehr angenehm ist die Möglichkeit sich dort dann neben den Folien auch die ggf. vorhandenen Vortragsnotizen anzuzeigen. Auch das Arbeiten mit farbigen Stiften und einem Lichtpointer ist direkt vom iPhone möglich.

Es lohnt sich allemal, diese App Keynote zu testen, denkt

HoSi

 

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2 Gedanken zu „Keynote – mobile präsentieren

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