GarageBand – Potpourri

Gastbeitrag von Ursula Fritzle

[audio http://hamster44.podspot.de/files/GarageBand-Potpourri.m4a]

Mein verzweifelter Kampf mit der App GarageBand scheint zu Ende zu sein. Der Knoten ist endlich geplatzt. Zumindest für schlichte kleine Musik- und Sprechstückchen.

Ich war selbst daran schuld, wollte mit aller Gewalt auf Intuition setzen und nicht auf Tutorials. Das war meine Erwartung an Apple vor 3 Jahren, alles sollte selbsterklärend sein.

Sogar Geld hatte ich für die heute kostenlose App ausgegeben, das zeigt mein großes Interesse. Aus heutiger Sicht hat mich beim Verstehen auch meine geringe Kenntnis der Apple-Benutzungs-Strategie behindert.

So habe ich es geschafft, meinen Mordsfrust selbst zu hegen und zu pflegen. Mitstreiter konnte ich nicht begeistern. Damals dachte ich, es müssten kompetente Musikmacher sein. Heute weiß ich es besser, auch Laien können mit GarageBand was hinkriegen. Hier spielen die Automatismen eine große Rolle, nicht in erster Linie meine Finger auf den Klaviertasten. Bisher bin ich übrigens mit dem Zeigefinger ausgekommen.

Absolut notwendig ist das Testen, Spielen und Ausprobieren. Und ganz wichtig: Man kann etwas komponieren ganz ohne profunde Noten- und Instrumentenkenntnisse. Als ich die AppleLoops, den Arpeggiator und die Smartinstrumente so halbwegs verstanden hatte – u.a. mit Hilfe des Beitrags von Horst Sievert, konnte das Basteln beginnen. Bisher habe ich nicht einmal das Metronom genutzt, gehe nur mit Gefühl vor. Möglich, dass den echten Musikerohren dabei schlecht wird. Das ist mir egal, so lang meine Ohren zufrieden reagieren.

Dazulernen und verbessern ist jederzeit eine Option. GarageBand ist ein Fass, aus dem ich nur kleine Fläschchen abfüllen kann. Mein Rat für Interessenten: die Tutorials anschauen, die Horst Sievert genannt hat, besonders dieses und vor allem Spaß haben.

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7 Gedanken zu „GarageBand – Potpourri

  1. ursel Autor

    Danke aloisbrinkmann , wenn du als Profi das sagst, muß es stimmen. Hast du deine Musikerlaufbahn einmal irgendwo beschrieben? Unterricht / Studium? Autodidakt?

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  2. aloisbrinkmann

    Mit Garageband ipad habe ich mich kurz beschäftigt. Auch lies sich eine Melodie auf dem virtuellen Keyboard einspielen. Gitarrenakkorde, Schlagzeug konnte ich auch ohne Probleme hinzufügen. Zum Schluss wollte ich noch über Mic. einsingen, doch dafür war kein Speicherplatz mehr frei. Auf dem ipad4 haben wir nur 16. Gbyte, die wohl auch noch für andere Apps genutzt werden.
    Zur Laufbahn: Im 1. Schuljahr wusste ich schon ich wollte Musiker werden und bin´s dann auch geworden. Als der Professor sah ich stamme aus einer Familie mit 9 Kindern, wo der Vater Arbeiter ist, wurde ich als Student abgelehnt. Mein Geld habe ich auf Parties verdient und lebe nun von meinen Ersparnissen. Damit keine Langeweile aufkommt trainiere ich in meiner Freizeit hin und wieder Schüler.

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    1. Ursula Fritzle Autor

      Gut zu wissen, dass Musik ein Platzfresser ist, aloisbrinkmann, ich habe bis jetzt nur kurze Fetzchen „komponiert“. Ich habe auch nur 16 GB auf dem iPad2.
      Dein Lebenslauf ist beachtlich. 9 Kinder! Gar nicht schön: der ablehnende Professor. Und trotz allem hast Du es sehr gut gemacht, Respekt.

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