Kommunikation – Facebook für Ältere, WhatsApp für die Jugend?

In den letzten Wochen lese ich immer wieder vom baldigen Sterben der Social Media Plattformen, wie Facebook und Google+. Einige Berichterstatter machen den Rückgang von Nutzern daran fest, dass sich die Jugend vom Alter distanzieren möchte und deshalb die Plattformen verlässt.

Mich veranlasst das zu einer ganz persönlichen Selbstbetrachtung. Als neugieriger Mensch bin ich am Geschehen rund um Computer und Internet interessiert und probiere gern einmal etwas aus. So auch seit 2007 Facebook, seit 2008 Twitter, seit 2010 WhatsApp und seit 2011 Google+. Testen ist die eine Sache, doch wie sieht es mit dem aktiven Nutzen aus?

Facebook

Meine Beiträge auf Facebook sind in erster Linie für private Gruppen bestimmt, die ich für meine Angebote bei Senioren-Lernen-Online organisiere. Seit ein paar Monaten habe ich erneut eine Seite für Senioren-Lernen-Online angelegt, da die Mitgliedsverbände der BAGSO sich dort mehr der Öffentlichkeit präsentieren wollen.

Mein Fazit: Facebook hat für meine private Nutzung eine sehr geringe Bedeutung. Die Gestaltung empfinde ich als sehr unübersichtlich. Das Design ist auf Smartphone, Tablet und Desktop sehr unterschiedlich und die eingetreute Werbung ist kaum auf meine Interessen zugeschnitten.

Google+

Nach erster intensiver Nutzung anläßlich eines Kennenlernen-Workshops, den ich bei Senioren-Lernen-Online organisiert habe, ist es bei einer sporadischen Nutzung von Google+ geblieben. Ich bin wenig aktives Mitglied in einigen Gruppen, die von wenigen Teilnehmern dominiert werden.

Mein Fazit: Die Gestaltung ist nicht viel besser als die von Facebook. Google sollte die sehr gute Anwendung Hangout – ein Vergleich zu Skype – aus Google+ herausnehmen und besser nutzbar machen.

Twitter

Nachdem ich mir einen interessanten Kreis von Twitterern aufgebaut habe, ziehe ich aus Twitter viele Informationen. Darüber hinaus teile ich auch meine Meinungen und Erfahrungen und bekomme schnell Rückmeldungen. Die Beschränkung auf 140 Zeichen pro Nachricht zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche.

Mein Fazit: Twitter gefällt mir für die kurze Kommunikation. Interessant ist für mich auch die Möglichkeit zur Live-Berichterstattung von Tagungen. Leider werde ich zunehmend mit Werbung belästigt, die für mich keine neuen Informationen bringt.

WhatsApp

Dieser Ersatz für SMS und MMS hat sich besonders im privaten Bereich sehr schnell durchgesetzt. Man kann Texte, Bilder, Videos und Audios an Einzelne und Gruppen versenden.

Mein Fazit: WhatsApp lebt von der großen Zahl der Nutzer. Je mehr Menschen aus dem Familien- und Bekanntenkreis ein Smartphone nutzen, desto mehr wird diese App auch genutzt werden. Da die Meisten das Smartphone immer dabei haben, ist WhatsApp der ideale Weg zur flotten Kommunikation!

 

Die Art der Plattform hat sicher wenig mit dem Alter der Nutzer zu tun und sicher ist es verständlich, wenn sich Jüngere nicht dort im Netz tummeln, wo die Eltern und Großeltern aktiv sind, denkt HoSi.

 

 

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