Polar Loop – Fitness-Armband Teil 2

Jetzt trage ich diesen schönen Armreif von Polar mehrere Tage und versuche es mit ein paar Beobachtungen. Mein Testprogramm habe ich im vorigen Beitrag bereits skizziert. Hier etwas ausführlicher: Ich bin realtiv wenig trainiert, versuche aber etwa 3 mal in der Woche eine etwa 1-stündige Wanderung und an den anderen Tagen betätige ich mich am Ergometer und schwinge Arme und Beine mit zwei Minihanteln. Ziel ist es herauszufinden, ob das Fitness-Armband Polar Loop eine Hilfe beim Erledigen dieser einfachen sportlichen Aktivitäten ist.

Testanordnung

Der Polar Loop wird im Prinzip den ganzen Tag getragen. Den denkbaren Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz nutzte och allerdings nicht! Auf dem iPhone sind die Apps Polar Flow und Polar Beat installiert. Auf dem Desktop – MacBook – werden die Software Polar FlowSyc und der Standardbrowser Safari genutzt.

Ergebnisse

Loop

Der Loop trägt sich ohne Probleme und wird meistens positiv als neue Armbanduhr angesehen. So habe ich die Anzeige immer auf TIME stehen. Es genügt dann ein Tipp auf die Anzeigetaste, um die aktuelle Zeit anzuzeigen.

Es werden alle Aktivitäten des Tages über einen Bewegungsmelder aufgezeichnet und den Kategorien Ruhe, Sitzen, Stehen (Niedrig), Gehen (Mittel) oder Laufen (Hoch) zugeordnet. Sitzt man mehr als eine Stunde erinnert der Loop mit einem Hinweis auf dem Display. Doof, wenn man in dem Moment gerade auf eine andere Sache fixiert ist. Leider gibt es keinen Ton und auch kein Vibrieren, denn das würde den Akku wohl zu sehr strapazieren.

Ansonsten zeigt sich das Armband allerdings oft als „Wundertüte“, denn den Flugmodus kann ich selten zuverlässig einstellen und auch die automatische Synchronisation mit dem iPhone folgt einer nicht nachvollziehbaren Logik. Zum Glück klappt die Synchronisation über den Desktop bestens. Da man den Loop über USB anschließen muss, bekommt man dabei auch gleich die Information über den Ladezustand des Akkus. Leider musste ich bisher spätestens am 3. Tag aufladen. In der Gebrauchsanleitung wird von „bis zu 6 Tagen“ geschrieben, was wohl nur im Flugmodus klappt?!

iPhone, Desktop

Auf dem iPhone zeigt die App Polar Flow sehr übersichtlich die Aktivitäten des Tages. Hier hatte ich dazu bereits ein paar Screenshots eingefügt. Es werden alle Bewegungen nach Tageszeit und als Summe angezeigt. Dabei wird nach Ruhe, Sitzen, Stehen, Gehen oder Laufen unterschieden. Nach 10 Stunden bekommt man in der Tageszusammenfassung ein Lob oder Tipps.

Die App zeigt aber leider nicht die Aktivitäten, die ich mit dem im Freien mit dem Fahrrad oder daheim mit dem Ergometer ausgeführt habe. Selbst beim Wandern und Joggen werden keine Details festgehalten. In der Auswertung erscheinen Wanderungen bei Gehen. Daraus errechnet die App dann wohl auch den fiktiven Kallorienverbrauch. Mehr nicht ;=(.

Ich habe daher auf dem iPhone zusätzlich die App Polar Beat installiert, muss das iPhone aber immer dabei haben, dort die Aktivität starten und kann dann auch Details zu diesen Aktivitäten festhalten, um sie später auf dem Desktop anzusehen – obiger Screenshot zeigt die ersten Tage. Irgendwie ist das noch nicht das gelbe vom Ei ;=(.

Fazit

Der Polar Loop eignet sich gut zum Aufzeichnen der täglichen Aktivitäten und zeigt auf dem iPhone ein gute Übersicht dieser Aktivitäten. Da er nur einen Bewegungsmelder enthält, muss man auf detailiertere Auswertungen, wie z.B. die Karte der zurückgelegten Strecke, leider verzichten. Aktivitäten, bei denen das Handgelenk relativ ruhig bleibt, wie z.B. Fahrradfahren, werden nicht als solche angezeigt.

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6 Gedanken zu „Polar Loop – Fitness-Armband Teil 2

  1. tora65

    Aufgrund Deiner ausführlichen Tests werde ich nun auch das Armband besser nutzen können. Vor allen Dingen sollte die Synchr. klappen. Wie Du schreibst fehlen hier Aufzeichnungen z.B der Höhenmeter oder der Strecke, das gefällt mir sehr gut bei „Runtastic“ auf meinem iPhone. Wenn die Sonne scheint und ich mit dem Armband unterwegs bin, habe ich Schwierigkeiten das Display lesen zu können. Ist Dir das auch aufgefallen?

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    1. Horst Sievert Autor

      Runtastic habe ich auch mal genutzt. Mit dem Polar Beat erreicht man vergleichbare Ergebnisse, die dann auch in der gemeinsamen Auswertung am Desktop gezeigt werden.

      Da ich das Display in Freien kaum abgelesen habe – ich freue. mich über Des restliche Sonne ;=) – kann ich dazu nicht von Problemen berichten.

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      Antwort
  2. Pingback: Mobile Fitness zwischen Sinn und Unsinn | tests

    1. Horst Sievert Autor

      Ich denke, du nimmst dein iPhone mit in die Ferien. Dann hast du sicher auch das dafür erforderliche Ladegerät dabei. Dieses hat einen Standarard-USB-Anschluss, mit dem du auch das Fitness-Armband laden kannst.

      Natürlich über die Hotelsteckdose. Manchmal gibt es keine freie, d.h. dann z.B. Stehlampe ziehen ;=).

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      1. Ursula Fritzle

        Danke. Du hast mich Technisch-Naive beruhigt. Ich bin übrigens froh, dass ich sie habe, meine Apple-Watch für Arme. Mein Tracker drückt sich so gewählt und diplomatisch aus. Zum Beispiel „Du hast recht viele Stunden im Sitzen verbracht.. Glücklicherweise waren die Zeiträume jeweils nicht allzu lang.“ Gestern habe ich mich mit 111% selbst übertroffen. Das lag allerdings nur an einer ziemlich ätzenden Störung der öffentlichen Verkehrsmittel in Frankfurt. Ich nutze ihn sehr eingeschränkt, praktisch nur Steps und Uhrzeit. Aber beides hilft mir sehr. Jetzt fehlt nur noch der Hausnotruf.

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