b-cared – automatischer Notruf

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Mir laufen immer mehr Ideen für Smartphone-Apps, die Seniorinnen und Senioren bei einem selbstständigen Leben unterstützen könnten, über den Weg. Vor ein paar Tagen habe ich hier über einen Test von Applatus berichtet und jetzt lese ich hier über das geplante b-cared. Diese – patentierte? – Lösung soll realisiert werden, wenn eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich ist. Im folgenden ein paar Gedanken dazu.

Die Funktion dieser  Notruflösung wird auf der Seite der Crowdfunding-Kampagne beschrieben. Sie besteht aus 3 Komponenten, dem Smartphone, der App und einer Server-Dienstleistung. Genau so haben wir das bei Applatus auch beobachtet – scheint Standard zu sein bzw. zu werden.

Smartphone

Die Idee der Macher der App b-cared geht davon aus, dass die Nutzer der App im Besitz eines Smartphones ist. Aus Kostengründen plant man zunächst nur für die Nutzer eines Gerätes mit dem Android-Betriebssystem. Damit werden zunächst die Nutzer anderer Betriebssysteme ausgegrenzt. Ich kann nachvollziehen, dass man mit einer Lösung für Einsteiger-Smartphones eine große Verbreitung anstrebt.

b-cared

Wenn ich das richtig verstehe, geht man wohl davon aus, dass die Nutzer das Smartphone und die App b-cared ständig bei sich tragen. So kann der Ältere sich schnell melden, wenn ein Kontrollanruf von einem der bis zu 5 Notrufpartnern erfolgt. Andererseits kann die Technik aber auch automatisch reagieren, wenn sich der Nutzer für längere Zeit nicht bewegt hat oder eine Erschütterung stattgefunden hat, die auf einen Sturz hindeutet.

Server

Die individuell je Nutzer eingestellten Daten werden auf einem Server gespeichert und sind daher auch zugänglich, wenn der App-Nutzer sein Smartphone nicht bei sich trägt oder nach einem Sturz z.B. nicht reagieren kann. Ein derartiger Fall würde dann wohl dazu führen, dass sich Helfer auf den Weg zum Verunfallten machen würden. Wie das aber funktionieren soll, wenn sich der Nutzer nicht am auf dem Server gespeicherten Ort befindet, ist mir nicht klar.

Fazit

Zunächst einmal hört sich die Idee sehr gut an. Besonders die automatisch Auslösung der Notfallanrufe geht über bisher bekannte Lösungen hinaus und ist interessant. Ich hätte sicher noch einige Fragen dazu, aber vielleicht können wir dieses Angebot von be-cared in der nahen Zukunft ja einmal testen.

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