Funksteckdosen – NodeMCU und 433 MHz

Funksteckdosen mit DIP-Schalter, Foto HoSI

Funksteckdosen mit DIP-Schalter, Foto HoSI

Seit etwa zwei Jahren schleiche ich im Bauhaus an diesen Sets mit Funksteckdosen vorbei. Eigentlich wollte ich mir so etwas bereits bei der Neuanschaffung der  LED-Lampen für den Fernseher zulegen, aber irgendwie wollte ich lieber etwas mit einer App für mein Smartphone. Jetzt haben wir Oldies von Senioren-Lernen-Online – Uta und ich – mit etwas Mühe eine Ersatzlösung gefunden. Doch der Reihe nach.

Ein Beispiel wird gesucht und gefunden

Am Anfang stand die Frage, was man eigentlich mit einem Relais machen kann. Na klar, man schaltet z.B. mit einem Arduino oder NodeMCU aus der Ferne eine 230 V Lampe. Bereits bei der Erklärung und dem Gedanken an die „fliegende Verdrahtung“ sträubten sich mir die Haare. Da war er wieder, der Gedanke an die Funksteckdosen. Hilfreiche Informationen haben wir bei Funksteckdose.net gefunden. Ein praktisches Beispiel wird bei Alex bloggt beschrieben:

  • 433 MHz-Funksteckdosen (Bild oben rechts Rückseite) werden über eine Fernbedienung (Bild oben links) gesteuert. Man kann mit ihnen je nach Leistung z.B. Lampen oder Motoren ein- und ausschalten.
  • Die 433 MHz-Technik kann aber auch ohne Fernbedienung genutzt werden. Dafür wird z.B. ein Microcontoller wie der NodeMCU mit ein einem 433 MHz-Transmitter gekoppelt und mit einem passenden Sketch programmiert.

Da NodeMCU und 433 MHz Transmitter vorhanden waren, wurden die Dosen bei Amazon bestellt!

Lieber Dosen mit DIP-Schalter kaufen!

Als Ersatz für die in dem Beispiel angegebenen Dosen wurde bei Amazon zu einem neueren und dazu noch preiswerteren Modell eines anderen Herstellers geraten. Als Uta nach der Beschaffung nach einem Spezialschraubendreher fragte, wurde ich erneut unruhig. Das übersandte Foto gab mir recht: Die Dosen hatten keinen mit Kreuzschlitzschraube gesicherten Deckel. Dieser sollte nämlich die DIP-Schalter (das sind die kleinen Schalterreihen, auch „Mäusekino“ genannt) freigeben, mit denen ein sogenannter „Housecode“ und je Dose ein “ Socketcode“ eingestellt werden kann. Dieser sollte in den Sketch für den NodeMCU, eingegeben werden.

Einrichtung kein Problem!

Wir haben also erneut eingekauft und auf die Lieferung gewartet. Doch dann siehe da: Nach keiner halben Stunde klappte die Nutzung von drei Funksteckdosen Brennerstuhl RCS 1000 SN, die in einem Set mit der Fernbedienung enthalten waren.

NodeMCU und 433MHz-Transmitter, FoTo HoSi

NodeMCU und 433MHz-Transmitter, FoTo HoSi

  • Die Standardlösung mit einer Fernbedienung hat den Vorteil, dass sie auf Anhieb auch mit im gesamten Haus verteilten Funksteckdosen klappt. Dafür ist ihr Einsatz dann allerdings auch nur auf 4 Dosen begrenzt.
  • Die Lösung mit NodeMCU ist zwar noch etwas „gebastelt“, so muss ich mir wohl noch eine geeignete Antenne aus einem Draht bauen und an den 433 MHz-Transmitter anlöten. Dafür  kann man die Dosen aber auch über einen Webbrowser von PC/Mac, Tablet oder Smartphone bedienen. Dabei lassen sich die Standorte leicht individuell benennen. Hinzu kommt, dass man den Sketch sicher erweitern und mehr als vier Dosen betreiben kann. Ganz ohne App hätte man somit eine preiswerte Lösung für viele ferngesteuerte Steckdosen.
Funksteckdosen Browseransicht, Foto HoSi

Funksteckdosen Browseransicht, Foto HoSi

Man lernt nie aus!

Eine zusätzliche Aktivität von Uta sollte nicht unerwähnt bleiben. Bei ihren Recherchen hat sie eine Lösung gefunden, wie man den Dosencode der zuerst gekauften automatischen Funksteckdosen auslesen kann. Wünschen wir ihr viel Erfolg bei dem geplanten weiteren Schritt, jetzt dazu einen Sketch zu schreiben.

In diesem Sinne allen ein frohes Basteln, wünscht
HoSi.

 

 

 

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