Senioren nutzen Mikrocontroller

slo-iot-titel

Die Geschichte dieses eBooks begann für mich vor 2 Jahren mit dem Beitrag Arduino – mehr als eine Spielerei? und hat jetzt mit der Veröffentlichung der Online-Version von Senioren nutzen Mikrocontroller ein vorläufiges Ende gefunden. Zum Inhalt hier nur soviel: Es geht um kostengünstige private Soziale Netzwerke mit einem Mikrocontoller. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Informationen zum Hintergrund der Entstehung dieses eBooks festhalten.

Technik 

Zur Frage, ob wir in unserem Alter noch das Basteln mit Sensoren, LEDs und kleinen Computern lernen müssen, habe ich vor kurzem hier geschrieben: Ja und nein, denn der Grund ist das  Internet der Dinge – kurz: IoT vom Internet of Things – und ich kann nur ahnen, was da auf uns zukommt.

Dieses IoT wollten wir von Senioren-Lernen-Online (SLO) in einem internationalen Projekt u.a. mit Partnern aus Finnland näher erkunden. Das führte dann dazu, dass ich einen Bausatz mit dem Mikrocontroller Arduino ausprobieren konnte. Mein Enkel Bent war dabei wichtig, denn ich musste ihm schließlich zeigen, dass ich etwas von Technik verstand ;=).

So begann ein Lernprozeß, bei dem ich Bausätze zu Raspberry Pi ebenso wie zu Arduino und NodeMCU kennen und nutzen lernte. Auch die Sensoren, LED und Widerstände sollten korrekt auf einem Steckbrett zusammengesteckt werden. Wichtigste Erkenntnisse für mich:

  • Das ist alles keine Zauberei, denn Minicomputer und Mikrocontroller sind „schwarze Kästen“, die mit anderen Bausteilen auf einem Steckbrett verbunden werden müssen. Dann werden sie über den PC oder Mac mit einem Programm versorgt und können genutzt werden.
  • Man verhält sich grundsätzlich nicht anders, als wenn man den TV oder das Kfz nutzt. Auch dort passiert das meiste von uns unsichtbar in „schwarzen Kästen“.
  • Nicht ganz unwesentlich ist eine funktionierende Anleitung. In unserer eBook haben wir daher auch Beispiele mit wichtigen Hinweisen aufgenommen. Beschaffungshinweise und Lösungen gibt es als Download!

Lernen

Meinen eigenen Lernprozess habe ich genutzt, um bei SLO den Stammtisch Programmieren zu moderieren. In diesem Weblog habe ich in der Kategorie Stammtische regelmäßig über die dabei gemachten Erfahrungen berichtet. Wichtigste Erkenntnisse für mich:

  •  Wer  neugierig ist, kann sich unabhängig vom Alter auch in diesen Themenkreis einarbeiten. Etwas Geduld mit sich selbst, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, und einen Ansprechpartner, der beim Suchen von Fehlern hilft dürfte ausreichen.
  • Nicht ganz unwesentlich sind bewegliche Finger und gesunde Augen. Ich habe aber beobachtet, dass eine Pinzette und eine Lupe gute Dienste leisten.

Übrigens: Das Team von SLO plant ab November 2016 auf der Grundlage dieses E-Books Unterstützung über Skype für Einzelpersonen oder Gruppen, die mit den beschriebenen Sensoren und Mikrocontrollern ein eigenes Hilfenetzwerk aufbauen wollen. Auf Nachfrage können Einführungsworkshops gegen Kostenerstattung auch vor Ort angeboten werden.

 

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Ein Gedanke zu „Senioren nutzen Mikrocontroller

  1. Pingback: Hilfe für Ältere – Mikrocontroller | magucken

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