Basteln im Advent – Alarmanlage

Bereits im vergangenen Jahr habe ich in der Adventszeit mit Teilen aus einem Adventskalender von Conrad gebastelt. Im ablaufenden Jahr haben wir von SLO uns intensiv mit dem Board NodeMCU und diversen Sensoren beschäftigt. Das Ergebnis ist das eBook Senioren nutzen Mikrocontroller mit einem Vorschlag für private Hilfe-Netzwerke. In diesem Dezember wollten wir dem SLO-Stammtisch Mobiles Web jetzt Ergebnisse aus dem aktuellen Conrad-Adventskalender IoT zeigen.

NanoESP oder NodeMCU

Mich interessierte besonders die Frage nach dem Verhalten des dort genutzten Mikrocontroller-Boards NanoESP. Diese Frage wurde bereits am 1. Tag beantwortet. Ich kann es kurz machen: Dieses Board harmoniert nicht mit den als Standard auf dem von mir genutzten MacBook Air vorhandenen Treibern. Bei allem Interesse war es mir unheimlich Dateien im System zu löschen und gegen angeblich funktionierende auszutauschen ;=(.

Meine Lösung: Ich beschäftigte mich nur mit den Tagen 5 bis 14 und den dort für die Plattform Blynk vorgeschlagenen Beispielen. Das ging dann auch meistens klar, wenn ich die vorgeschlagenen Sketche in dem Programm Arduino IDE an das mir liebere Board NodeMCU anpasste. Wie das konkret aussah, zeigt folgendes Beispiel.

Alarmanlage über Blynk

Für den 13. Tag wird diese Alarmanlage mit Push-Nachrichten vorgeschlagen. Wie das folgende Foto der Alarmanlage zeigt, habe Ich die dort gezeigte Aufgabe etwas abgeändert. Ein Tiltsensor signalisiert jede Bewegung bzw. Erschütterung des Versuchsaufbaus. Er aktiviert einerseits eine rote LED zum Blinken, sendet aber gleichzeitig eine Push-Nachricht an das Smartphone, auf dem ein entsprechendes Projekt in der App Blynk abläuft.

Versuchsaufbau Blynk-Alarm, Foto HoSi

Versuchsaufbau Blynk-Alarm, Foto HoSi

Wenn ich z.B. zur Freude meiner Frau die Dose mit den Weihnachtskeksen mit der Alarmanlage absichern will, müsste ich nur auf ihrem Smartphone das entsprechende Blynk-Projekt installieren. Sie würde dann bei jedem meiner Naschanfälle eine Push-Nachricht erhalten, egal ob sie sich im Familien-WLAN oder außer Haus im mobilen Netz befindet. Über einen blauen Button in Blynk kann sie mir signalisieren, dass sie mich erwischt hat. Über ein festgelegtes Passwort kann sie den Alarm deaktivieren und das nervige Blinken ausschalten und so die Anlage wieder „scharf“ schalten.

Falls jemand die Alarmanlage testen möchte, benötigt er die im Versuchsaufbau gezeigten Bauteile, das Programm Arduino IDE, den von mir genutzten Sketch (hier der Link), ein Smartphone mit der App Blynk und etwas Geduld.

Oberfläche Blynk Projekt, Foto HoSi

Oberfläche Blynk Projekt, Foto HoSi

Das Projekt in Blynk kann auch schnell anhand des folgenden QR-Code eingerichtet werden. Dann sich nur den Auth-Token per eMail senden und neben den WLAN-Daten in den Sketch eintragen, auf das Board hochladen und fertig ist die Alarmanlage.

Blynk Projekt Alarm Oberfläche., Foto HoSi

Blynk Projekt Alarm Oberfläche., Foto HoSi

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
HoSi.

P.S. Noch ein Gedanke: Was wäre, wenn man eine professionelle Version dieses Projektes mit einem geeigneten Sensor in Kleidungsstücke integriert und so z.B. signalisiert, dass eine Person gestürzt und möglicherweise auf Hilfe angewiesen ist?

 

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