Homematic IP – Smart Home ganz einfach!

Starterset Homematic IP, Foto HoSi

Geräte für das Smart Home haben mich bereits sein längerer Zeit gelockt, denn irgendwie ist es doch interessant, wenn man in seinem heimischen Reich Geräte für Licht, Heizung und Sicherheit nach einheitlichem Standard zu einer smarten, d.h. eleganten bzw. intelligenten, Nutzung zusammenfassen kann. Leider war – und ist auch heute – für mich noch kein einheitlicher Standard zu erkennen. Trotzdem habe seit ein paar Tagen die Lösung Homematic IP im Test, denn das Zusammenschalten der einzelnen Komponenten erfordert mindestens schon mal keine umfangreiche Verkabelung mehr. Ich habe mir zum Starten einen Sicherheits-Set gekauft.

Das zentrale Gerät dieser Homematic-Lösung ist der Access Point (das ist oben im Bild das viereckige Teil in der Mitte). Dieses Gerät wird über ein LAN-Kabel mit dem heimischen WLAN-Router und einem Steckernetzteil mit dem Stromnetz verbunden. Danach wird die App Homematic IP auf das Smartphone (gibt es für Android und iOS) geladen und darüber der Access Point bei Homematic in der CLoud angemeldet.

Diese Anmeldeprozedur verläuft erfreulich unkompliziert, d.h. auf dem Access Point befindet sich ein QR-Code, der mit der App eingescannt werden muss. Geduldig den weiteren Anweisungen folgen, bis das blaue Licht leuchtet. Man muss keine persönlichen Daten eingeben, nicht einmal das übliche Registrieren mit der eMail ist nötig. Die Cloud kennt nur meine Geräte. Finde ich irgendwie gut!

Über die App Homematic IP kann man danach alle weiteren Komponenten anmelden und einzelnen Räumen oder Schaltgruppen zuordnen. So habe ich mir eine mobile Schaltsteckdose eingerichtet, für die ich noch den geeigneten Standort suche. Sie wird einfach in eine vorhandene feste Dose gesteckt und kann dann zum Schalten von Lampen und anderen Geräten wie dem Kaffeeautomaten genutzt werden.

Als Besitzer von Amazon Echo Dot kann ich die Schaltprozeduren auch per Sprache vornehmen. Über die App Homematic IP wird Echo Dot mit der Homematic-Lösung gekoppelt. Schon genügt: „Alexa, schalte Mobildose ein“ oder „Alexa. schalte Mobildose aus“ und spart Wege – leider auch Schritte ;=).

In meinem Starterset befinden sich auch ein Bewegungsmelder und ein optischer Fenster- und Türkontakt. Mit beiden lässt sich eine einfache Alarmanlage zum Schutz einer Wohnung aufbauen. Der Bewegungsmelder wird an zentraler Stelle postiert, z.B. im Wohnzimmer, und der Türkontakt an einer Tür, z.B. der Wohnungstür. Die Konfiguration und danach auch die Ein- und Ausschaltung erfolgt ebenfalls über die App. Wer eine lautstarke Signalisierung des Alarmes wünscht, konfiguriert die Schaltsteckdose entsprechend und kann eine rote Lampe (oben im Bild rechts) blinken und einen schrillen Alarmton ertönen lassen.

Ich spare mir weitere Vorschläge, denn diese Lösung für ein Smart Home lässt sich einfach erweitern und jederzeit an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Viel Spaß bei eigenen Versuchen wünscht HoSi,

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